Kompetenzbereich "Wasser"

Wasserkraft wird schon seit langer Zeit für die unterschiedlichsten Zwecke genutzt. Im Mittelalter wurden damit Mühlen angetrieben, seit Mitte des 19. Jhs. dient sie zur Erzeugung von Strom. Je deutlicher der Höhenunterschied in einem Fließgewässer ist, umso größer ist die umwandelbare Lageenergie des Wassers. Durch die Fließgeschwindigkeit des Wassers werden in einem Wasserkraftwerk Turbinen in Bewegung gesetzt, die wiederum Generatoren antreiben und auf diese Weise Strom produzieren.

Wasserkraftanlagen können vor allem in flussreichen Gegenden mit größeren Höhenunterschieden wie Bayern oder Baden-Württemberg gefunden werden. Aufgrund dieser fehlenden landschaftlichen Voraussetzungen spielt Wasser als Energiequelle in Schleswig-Holstein traditionell eine eher untergeordnete Rolle. So haben 24 Wasserkraftanlagen im Jahr 2014 5 Mio. kWh ins Stromnetz eingespeist (Föderal Erneuerbar - Wasser).

Doch auch für schleswig-holsteinische Wissenschaftler und Unternehmen gibt es in diesem Bereich ein großes Forschungs- und Innovationspotential. So darf die Energie, die sich im Tidehub oder den Wellenbewegungen der Nord- und Ostsee verbirgt, nicht vergessen werden. Weltweit wird in unterschiedliche Richtungen geforscht, um diese Kraft nutzbar zu machen, zum Beispiel durch Gezeiten-, Meeresströmungs-, Meereswärme- oder Osmosekraftwerke.

Viele Daten und Fakten zur Wasserkraft (in Schleswig-Holstein) finden Sie auf der Seite von Föderal Erneuerbar - Wasser und auf den Seiten der Agentur für Erneuerbare Energien.

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