Kompetenzbereich "Geothermie"

Die zwei großen Vorteile der Erdwärme sind ihre permanente Verfügbarkeit und ihre Wetterunabhängigkeit. Das Erdinnere strahlt an jedem Ort und zu jeder Zeit gleichmäßig Wärme aus, deren energetisches Potential zum Heizen oder zur Erzeugung von Strom genutzt werden kann. Man unterscheidet zwischen oberflächennaher (bis 400m Tiefe) und tiefer (400m bis ca. 7.000m Tiefe) Geothermie.

In ca. 20% aller Neubauten werden heutzutage Heizsysteme installiert, die Erdwärme nutzen (Bundesverband Geothermie). Vor allem die schnelle Nutzbarkeit der oberflächennahen Geothermie unterstützt diese Entwicklung. Während die Wärmegewinnung mittels Erdwärme auch in Schleswig-Holstein schon recht verbreitet ist, spielt die Stromerzeugung aus geothermischer Energie in ganz Norddeutschland (noch) keine Rolle. Lediglich an wenigen Standorten in Süddeutschland wird Strom aus der Energie der Erde produziert.

Forschungen im Bereich Geothermie umfassen vor allem die Optimierung der Nutzung oberflächennaher Geothermie und die Weiterentwicklung der Verwertung tiefer Geothermie.

Viele Daten und Fakten zur Geothermie (in Schleswig-Holstein) finden Sie auf der Seite von Föderal Erneuerbar - Erdwärme und auf den Seiten der Agentur für Erneuerbare Energien.

Sie haben Projektideen im Bereich Geothermie, sind auf der Suche nach Kompetenzpartnern oder wollen sich über Forschungsmöglichkeiten informieren?